Wägen

Hier findet ihr eine Auswahl der ungefähr 20 Wägen, die am 16.09 auf der Straße sein werden. Diese Wägen repräsentieren die verschiedenen Gruppen und Initiativen die sagen “We’ll Come United!”. Sie zeigen die Vielfalt unserer Bewegung und die Vielfalt der Kämpfe, die wir führen. Wir sind viele, wir sind in verschiedenen Feldern aktiv, aber wir kommen alle United!

 

Dublin Abschiebungen Stoppen!

Deport Dublin not refugees!
Noch immer werden Geflüchtete in Europa hin- und hergeschoben. Viele erreichen Deutschland nach einer Odyssee durch Europa. Ausgelöst durch den Fingerabdruck, den sie bei ihrer ersten Ankunft z.B. in Italien abgeben mussten. Wegen der sogenannten Dublin-Verordnung soll das Land für ihr Asylverfahren zuständig sein, das ihre Einreise nicht verhindert hat.
Gegen die Abschiebungen innerhalb Europas gibt es jeden Tag stillen und lauten Widerstand:
• In Osnabrück organisieren sich hunderte sudanesischer Geflüchteter in einem Camp und wählten Trillerpfeifen als Instrument ihres Widerstands. In Nachtschichten halten sie Wache und alarmieren das Camp mit Pfiffen, alle anderen stimmen ein und kommen aus den Zimmern. Die Polizei kann dann unter den vielen die gesuchte Person in der Regel nicht ausmachen und bricht den Einsatz ab. Auch aus anderen Lagern erreichen uns Berichte kollektiver Proteste.
• Viele werden nicht angetroffen, wenn sie früh morgens abgeschoben werden sollen. Sie schlafen bei Freunden oder Bekannten. Aber solange sie immer wieder an den Orten ihrer offiziellen Unterkunft auftauchen, gelten sie nicht als untergetaucht.
• Manche bekommen Unterstützung von Kirchengemeinden und bleiben über Wochen bis Monate im Kirchenasyl – bis die 6-monatige Überstellungsfrist abgelaufen ist, innerhalb derer sie abgeschoben werden können.
• Manche von uns haben sich noch im Flieger der Abschiebung widersetzt – und Piloten haben sich daraufhin geweigert, die unfreiwillig Reisenden zu transportieren.
• Abgeschobene bleiben nicht in Italien – die allermeisten gehen erneut los. Zurück nach Deutschland und manchmal auch in andere europäische Länder. So lange, bis sie einen sicheren Ort zum Bleiben finden.
Wir werden am 16. September unseren (oftmals stillen) Protest gegen die sogenannten Dublin-Abschiebungen, die Abschiebungen innerhalb Europas gemeinsam auf die Straße tragen. Auf unserem Truck werden wir ein Banner mit uns tragen, das bildlich zeigt, wie wir im Fingerabdruck buchstäblich ertrinken (siehe Bild unten). Dagegen setzen wir eine riesige Trillerpfeife, als neues Symbol des Widerstandes. Wir werden Trillerpfeifen in großer Zahl dabei haben. Die sudanesischen Freunde aus Osnabrück werden ihre Geschichte des Widerstands erzählen – wie viele andere von uns, die sich auf unterschiedlichste Weise dem Fluch des Fingerabdrucks widersetzt haben. Wir werden Bilder und Ausstellungsteile dabei haben, in denen wir Fotos unserer Kämpfe zeigen. Und wir werden praktische Tipps in vielen Sprachen verteilen, an alle die mit uns auf der Straße sind und noch immer von Abschiebungen innerhalb Europas bedroht sind.
Beteiligte Gruppe:
• Refugees for change Rhine-Main
• Exekutivausschuss der Geflüchteten in der Unterkunft im Ickerweg 120 in Osnabrück
• Refugee Cafe and Oromo Refugee Movement Darmstadt
• Lampedusa in Hanau
• Und alle die sich dem Widerstand gegen die Dublin-Abschiebungen anschließen wollen…

 

Solidarity Cities

Wir sind ein Netzwerk von Initiativen aus über 16 Städten, die ihre Stadt zu einer solidarischen Stadt machen wollen. In Augsburg, Bremen, Hanau, Osnabrück und in vielen weiteren Städten haben sich Menschen zusammengeschlossen um die Vision einer solidarischen Stadt in die Realität umzusetzen. Dafür schließen wir uns in Bündnissen zusammen, mischen uns in die lokale Politik ein und üben Druck auf Behörden aus, damit sich etwas verändert. Wir sind viele und wir werden mehr!

Und wir sind überzeugt: Unsere Städte sind dem Wohlergehen aller dort lebenden Menschen verpflichtet, nicht nur denjenigen die einen deutschen Pass haben oder genügend Geld. Wir wollen in einer Stadt leben, in der niemand prekär leben muss und ausgeschlossen wird, sondern alle ein gutes Leben führen können.

Wir wollen eine Stadt, in der kein Mensch illegal leben muss. Wir wollen eine Stadt, aus der kein Mensch abgeschoben wird, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können. In einer solchen solidarischen Stadt haben alle Menschen das Recht zu leben, zu wohnen und zu arbeiten. Allen Menschen soll der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung gewährt werden. Alle Menschen sollen teilhaben und das Stadtleben mitgestalten können – unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion. Wir fordern, dass rassistische Strukturen, die verhindern, dass Menschen in unseren Städten gleichberechtigt leben können, aufgebrochen werden. Wir fordern, dass alle Bewohner*innen einer Stadt politisch mitbestimmen dürfen

Unsere Forderungen sind einfach:

Jede Person, die in einer Stadt lebt…

· soll ein Recht auf Daseinsgrundversorgung haben

· soll Zugang zu Infrastrukturen der Stadt gewährt werden

· soll Bildung und Weiterbildung ermöglicht werden

· soll medizinische Beratung und Versorgung in Anspruch nehmen können

· soll politisch mitbestimmen dürfen

· soll das Recht auf kulturelle Teilhabe besitzen

· soll das Recht zu bleiben haben!

Diese Rechte sollen unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsstatus der Person sein. Illegalisierung von Personen und deren Ausschluss ist keine Lösung, sondern das Problem!

Netzwerk Solidarity Cities

https://solidarity-city.eu/de/
Ferries not Frontex – Fähren statt Frontex!

id=”ferries”Safe Passages – Für sichere Wege der Einreise!

Das Grenz- und Visaregime der Europäischen Union zwingt jährlich
hunderttausende Menschen auf ihrer Flucht auf kleine, nicht seetüchtige
Boote. Deshalb sterben Tausende jedes Jahr im Mittelmeer.
Organisationen, die diese Menschen aus der Seenot retten und die
zugrundeliegenden Zustände kritisieren, werden aktuell von staatlicher
Seite kriminalisiert und aufgehalten. Das ist ein unfassbarer Skandal.

Mittels sog. Mobilitätspartnerschaften mit Marokko oder Tunesien, über
den schmutzigen EU-Türkei-Deal oder jetzt durch die Aufrüstung der
libyschen Küstenwache: die EU tut alles, um ihre Grenze vorzuverlagern
und die Schutz suchenden Menschen im Transit abfangen zu lassen. In
Libyen heißt das momentan: Geflüchtete bleiben in unmenschlichen
Verhältnissen in Gefängnissen festgesetzt und werden dort misshandelt
und gefoltert.

Wir wenden uns gegen das Massensterben im Mittelmeer! Es braucht Fähren
und nicht Frontex; es braucht Bewegungsfreiheit für alle und nicht
Grenzzäune und Stacheldraht; es braucht gleiche Soziale Rechte für alle
und nicht die Privilegien Einiger innerhalb der Festung Europa!

Kein Mensch würde auf eines der Boote der Schlepper steigen und viel
Geld für eine möglicherweise tödliche Überfahrt zahlen,wenn es die
Möglichkeit gäbe, sicher und legal nach Europa zu kommen. Fähren wären
sichere Reisewege.

Fähren könnten schnell organisiert werden. Fähren würden nicht
untergehen. Fähren könnten in den Häfen solidarischer Städte ab- und
anlegen.
Fähren würden das Sterben im Mittelmeer sofort beenden.
Fähren statt Frontex – Ferries not Frontex!
Alarmphone

 

De-Walling the World

Symbology used in our truck –

As per our truck name ” De-Walling the World”, we are gonna build a wall around our truck, with no possibility to see what it is on the other side. By means of the performance, this wall will be piece by piece tear down, giving pass to a flourishing moment of communion.

Why do you participate –

18591km strives to raise awareness and drive social change. With our actions and projects we give light to certain topics that are excluded from the media, we bring other point of views to the main streamed discurse, in doing that we aim western society to start to question themselves about certain accepted reasons giving for granted. We invite them to look further, to open their minds and to see realities from another perspective, to put themselves on somebody else´s shoes, to understand that if we are here, it is because others are there.

We think it is important to break down all walls, starting from the ones in our minds.

What is your political perspective –

Nowdays the word “Politic” lost its essence, none of our “political leaders” govern pursuing the wider benefit of their citizens, but rather their own benefit, or preserve the interest of the big coorporations. This is what is ruling us. Observing many of the problems affecting our world currently, we could determine that all of them have the same origin: a lost of our ethical values. This is what we have to fight for to get back. If our politicians are not willing to make that step, and the events happening in the last years, are a clear evidence of their lack of interest, then it is the time for us, civilians to assume our responsability and encourage others to join us with this purpose.

History has proven that walls have brought indeed the opposite from its intention. If we constantly use the word “Globalisation” as a characterist of our current history, then let´s be faithful to its meaning and open borders and tear down the walls.

“De-Walling The World” Truck concept

In a world where more and more walls are being erected every day.
In a world that is supposed to be more interconnected than ever before, we are clearly shifting towards an individualistic society with no place for a common feeling of belonging to a community or of sharing a sense of personal relatedness…
… what is actually on the other side of this wall of welcome and help.
Is it all visible?
Today, we have decided to raise our voices, to assume our responsibility as human beings to proclaim loudly the urgency of bringing ethical and moral values back. This is not a nostalgic endeavor. This is a crucial decision, just the one that would lead us to prosper together in faith and trust, united in diversity, towards a project of sustainable growth for the Humanity.
But what difference one person can make?
You can´t change the world, but when we stand up together, we can change the lives of millions of people
Let us come together, join forces and work to make our voices heard, standing in solidarity with our fellow humans in the face of hatred. Let us come united and together claim their universal right to live in freedom and dignity.
Come with an open mind to better understand the social, structural and historical inequalities we have inherited and let us get closer and work together to create a more equal world. We are choosing love. Let’s hold hands, connect and care for one another.

 

Spaceship Solidarity

Für die Parade verwandeln wir unseren LKW in ein Raumschiff: Die
»Solidarity« bringt
und fragt nach Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart für die
Zukunft – in Nebel
und Blasen werden ihre Besatzung und Satelliten transnational und urban,
widerständig
und erfahren, sich austauschen: aus der Hamburger Umlaufbahn nach
Berlin: fire up the
solidarity! we’ll come united!

Auch musikalisch werden wir aus dem Hamburger Orbit begleitet vom Pudel
Club und dem Silly Walks Sound System begleitet.

 

BLEIBISTAN

Wir sind ein bundesweiter Zusammenschluss von migrantischen Communities und antirassistischen Aktivist_innen die teils seit Jahren, teils seit Monaten gegen Abschiebungen kämpfen.

Manche von uns haben sich kennengelernt im Kampf gegen Abschiebungen nach Afghanistan. In den vergangenen Monaten haben wir erfolgreiche und sichtbare Proteste bundesweit organisiert: den bundesweiten Aktionstag im Februar gegen Abschiebungen nach Afghanistan und Kundgebungen und Demonstrationen am Tag X der nächsten Sammelabschiebungen nach Afghanistan. Lokal versuchen wir Abschiebungen zu verhindern. Wenn wir eine Abschiebung nicht verhindern konnten, bemühen wir uns mit Nachdruck, dass die betroffene Person wieder nach Deutschland zurückkommen kann.

Wir haben uns entschlossen einen Wagen bei der Antirassistischen Parade und CommUNITY Carneval am 16. September in Berlin zu dem Thema „Bleibistan“ zu machen. Bleibistan ist für uns ein Ort, an dem kein Mensch Angst haben muss, abgeschoben zu werden.

Bleiberecht für Alle! Stoppt die Abschiebungen nach Afghanistan! Kein Mensch ist illegal!

Seit Dezember 2016 hat die Bundesregierung insgesamt 107 Menschen direkt nach Afghanistan in Sammelabschiebeflügen abgeschoben. Die Bundesregierung behauptete, sie würde Straftäter_innen und Gefährder_innen nach Afghanistan abschieben und bedient damit rassistische Klischees und trägt zur Kriminalisierung von Geflüchteten bei. Die von Abschiebung betroffene Menschen sind aber unsere Freund_innen, die mit uns zur Schule, auf die Arbeit oder ins Café gegangen sind. Zu Kriminellen erklärt wurden sie zum Beispiel schon für das unerlaubte Verlassen des Meldebezirks oder das zu späte Verlängern einer Duldung.

Dass mittlerweile sogar nach Afghanistan abgeschoben wird, zeigt, dass der Bundesregierung die “Sicherheit” der Länder völlig egal ist und sie das Wort nur benutzen, um effektiv abschieben zu können. Wir sagen: Dass es euch um Menschen geht, ist so sicher wie Afghanistan!

Seit dem schrecklichen Anschlag vom 31. Mai in Kabul bei dem mehr als 150 Menschen starben, setzt die Bundesregierung direkte Abschiebungen nach Afghanistan aus. Ihre zynische Begründung war die Nicht-Funktionsfähigkeit der deutschen Botschaft in Kabul. Auch wenn seitdem bislang keine weitere Abschiebung nach Afghanistan stattgefunden hat, hält die Bundesregierung daran fest, dass sie nach Afghanistan abschieben will. Sowohl der Bundestag als auch der Zwischenlagebericht des Auswärtigen Amtes stützen diese menschenverachtende Politik. Unsere Freund_innen und wir leben damit weiter in der Angst vor der nächsten Abschiebung.

Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass die Ausländerbehörden massiv Druck ausüben auf Asylantragsteller_innen, um eine sogenannte „freiwillige Ausreise“ zu erwirken. Darüber hinaus schiebt die Bundesregierung durch die Hintertür afghanische Geflüchtete in andere Europäische Staaten ab, von wo aus Abschiebungen nach Afghanistan weiterhin stattfinden.

Menschen die von Abschiebungen bedroht sind, haben Angst, große Angst. Aus Verzweiflung verletzen sie sich oder nehmen sich das Leben. Durch Zwangsmaßnahmen oder Misshandlungen während der Abschiebung sterben Menschen oder erleiden schwere Verletzungen. Bei der Rückkehr in das Herkunftsland, werden Menschen misshandelt, gefoltert, ermordet oder verschwinden spurlos.

Wir verurteilen die menschenverachtende Abschiebepolitik der Bundesregierung.
Jede Abschiebung ist eine zu viel! Stoppt die Kriminalisierung von Geflüchteten!
Wir fordern ein Bleiberecht für Alle!
In Afghanistan herrscht seit über 40 Jahren Krieg, Afghanistan ist nicht sicher!
Wir fordern ein Ende der Abschiebungen nach Afghanistan und in alle anderen Länder!

Kommt mit uns am 16. September auf die Straßen von Berlin!
We’ll never give up: ALLE BLEIBEN!

Wenn du dich in die Vorbereitung mit einbringen möchtest, schreib an:
no-deportation@antirassismus.org

 

Meinungsfreiheit und Demokratie für das Oromo-Volk

Äthiopien steht wegen Massentötungen und Verhaftungen in der internationalen Kritik. Von dem diktatorischen Vorgehen durch die äthiopische Militär-Regierung ist besonders das Oromo-Volk betroffen. Wir wollen die demokratischen Kräfte stärken durch eine friedliche Demonstration der Oromo-Community in Deutschland. Damit wollen wir die Politiker in Deutschland und in Europa auf die Menschenrechtsverletzungen in Äthiopein aufmerksam machen. Wir wollen erreichen, dass Deutschland und Europa mit uns gemeinsam für Freiheit und Demokratie gegen die Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien eintreten. Es kann nicht sein, dass ein Regime, das im eigenen Land tötet und foltert als Mitglied des UNO-Sicherheitsrates und als Teil internationaler Militäreinsätze größte internationale Anerkennung genießt und sich aus militärisch-geopolitischen Gründen niemand zu den wahren Verhältnissen positioniert.

Die äthiopischen Behörden haben anhaltende Proteste, die seit November 2015 in der Region Oromia stattfanden, brutal niedergeschlagen und mehrere friedliche Demonstrierende, Journalist_innen und Oppositionsführer_innen willkürlich festgenommen. Den Inhaftierten drohen Folter und anderweitige Misshandlungen. Sie müssen sofort und bedingungslos freigelassen werden.

Seit Jahren werden die Menschenrechte in Äthiopien von den jeweiligen Regierungen mit Füßen getreten. Verhaftungen, Folterungen, Tötungen und Verschwindenlassen der politischen Oppositionen ist Alltag in Äthiopien. Es war so unter Kaiserzeiten (1889-1974), Militärzeiten (1974-1991) und ist seit 1991 bis heute unter der TPLF-Diktatur auch so.

Das Oromo-Volk, die größte ethnische Gruppe in Äthiopien mit über 40 Millionen Menschen, leidet seit vielen Jahren unter den Diktatoren. Seit November 2015 wurden über 1500 Oromos durch Sicherheitskräfte erschossen und über 100.000 Oromos – Jugendliche, Intellektuelle, Geschäftsleute, Frauen und Kinder – sitzen im Gefängnis, weil sie für Meinungsfreiheit, Gerechtigkeit, Recht auf Selbstbestimmung demonstrierten und ihre Stimme friedlich erhoben haben.

Wir, die Oromos verlagen unsere demokratischen Rechte, d. h. die Wiederherstellung unserer eigenen politischen Identität, die durch die Kolonialisierung der abessinischen Kaiser (Amhara und Tigre) verloren gegangen ist.

Wir fordern: Demokratie und Freiheit, inklusive Presse- und Meinungsfreiheit für das Oromo-Volk sowie für alle in Äthiopien unterdrückten ethnischen Gruppen.

Freiheit und Demokratie gelten auch für das Oromo-Volk!

Helft mit und schließt Euch der Demonstration an! DANKE

Oromo Community in Berlin e.V.

 

Femi

Ziel des Feministisches Netzwerks ist es, verschiedene feministisch aktive Menschen – und solche, die aktiv werden wollen – in Deutschland zu vernetzen und zu stärken. Wir verteidigen Menschenrechte und Demokratie und setzen uns für den Frieden ein. Wir wollen Freiheit, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit für alle, statt für wenige! Unsere Leitgedanken: www.feministischesnetzwerk.org/leitgedanken

Lust auf Feminismus: vielfältig, solidarisch, inklusiv – das ist unser Motto! Wir finden: Feminismus funktioniert nicht ohne Antirassismus und Antirassismus nicht ohne Feminismus! Deswegen sind wir – das Feministische Netzwerk – auch mit einem eigenen Wagen bei We’ll come united – Antiracist Parade + CommUNITY-Carnival dabei und wollen eine Woche vor der Bundestagswahl noch mal ein starkes Zeichen für eine intersektionale feministische Agenda setzen.

Bei unserer Aktion am 16. September könnt ihr euch sowohl informieren als auch der Musik lauschen und tanzen. Verschiedene Redner*innen werden zu feministischen Themen sprechen. Außerdem sorgen namhafte Musiker*innen und DJs für gute Musik.

Mit dabei sind:

sookee
FaulenzA
i,Slam
Anne Wizorek
Juna Grossmann / irgendwiejuedisch.com
Annton Beate Schmidt
Transinterqueer e.V. – Triq, Berlin
BesD – Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V.
…und viele mehr!

Moderation: Tarik Tesfu

Unsere Aktion in Berlin ist Teil unserers bundesweiten Aktionstages. Ihr könnt euch also auch beteiligen, wenn ihr nicht in Berlin seid oder an dem Datum nicht könnt. Schickt uns einfach eure persönlichen Forderungen und/oder meldet eure eigene Aktion an! Hier bekommt ihr alle weiteren Infos: mailchi.mp/5e481b1d8ca0/feministischer-aktionstag-16-september

Die Idee der Parade: We’ll come united steht für eine Politik der Solidarität. Die Parade will ein Zeichen setzen. Den Ungehörten Gehör verschaffen sowie Forderungen in die öffentliche Debatte bringen. Der Karneval ist ein fantasievoller Ort der Gemeinschaft gegen Rassismus, gegen die Entrechtung und Entmenschlichung von Geflüchteten.

Am 16. September finden noch weitere feministische Aktionen in Berlin statt. Wir solidarisieren uns vor allem mit unseren Freund*innen vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und ihrem Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung 2017 sowie vom Bündnis Marsch für das Leben? What the Fuck und der Demo „Marsch für das Leben“? – What the fuck! QueerFeministische Demo ♥ Beide planen Aktionen FÜR die sexuelle Selbstbestimmung und GEGEN den jährlich stattfindenden “Marsch des Lebens”.