16. Sept. 2017: Es war groß …

In einer der beeindruckendsten Demonstrationen der Selbstorganisierten, der antirassistisch Aktiven und UnterstützerInnen haben wir uns am 16. September 2017 in Berlin zusammengefunden. In fast 30 Bussen waren mehrheitlich Geflüchtete aus allen Communities nach Berlin gekommen. Gemeinsam haben wir die Strasse erobert und gemeinsam haben wir die Forderung nach Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten in schillernden Symbolen in die Öffentlichkeit getragen. Es war groß – und auch wenn wir nicht im fünstelligen Bereich waren, hat es sich doch stellenweise so angefühlt. Denn alle waren nicht nur anwesend sondern präsent – mit ihren Geschichten und ihren Forderungen vom Beginn bis zum Ende des beeindruckenden Zuges. Rund um die 20 Motivwägen wurden die verschiedenen Alltagskämpfe sicht- und unüberhörbar …:

… Dublin-Abschiebungen stoppen!
Deport Dublin not refugees! …

… Ferries not Frontex – Fähren statt Frontex!
Safe Passages – Für sichere Wege der Einreise! …

… BILDUNG FÜR ALLE!
Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahmen! …

… City Plaza Hotel – Athen
refugee accommodation and solidarity space …

… BLEIBISTAN
Rede auf dem Community Truck …


 

… und vieles, vieles mehr – klickt auf die Bilder um mehr zu den einzelnen Motivwagen zu erfahren!

We`ll Come United – Newsletter #5
14. September 2017

„Wir werden zeigen, dass wir eine Stimme haben, auch wenn wir nicht wählen dürfen!“

Pressemitteilung des Welcome United-Netzwerks anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur Parade am 16. September

Der Wahlkampf neigt sich dem Ende entgegen – und die konservativen Innenminister versuchen, sich auf den letzten Metern auf dem Rücken von Flüchtlingen und MigrantInnen zu profilieren. Sogar in das Bürgerkriegsland Afghanistan wird nun wieder abgeschoben. Gegen diesen Rechtsruck will ein breites Netzwerk ein deutliches Zeichen setzen. Unter dem Motto „We`ll Come United – Fighting for social rights!“ fordert das außerparlamentarische Bündnis „das Recht auf gleiche Rechte“. Zu den mehr als 100 aufrufenden Gruppen und Organisationen gehören u.a. medico international, Attac Deutschland, die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, die Flüchtlingsräte aus fast allen Bundesländern, Willkommensinitiativen, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) sowie zahlreiche linke und migrantische Initiativen.
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„We’ll come united“ – Wahlkampf von Unten: Bundesweite Parade in Berlin – für gleiche Rechte und gegen Abschiebungen

Pressemitteilung 29. August 2017

Eine Woche vor der Bundestagswahl will ein breites Netzwerk aus antirassistischen und migrantischen Gruppen, Flüchtlingsinitiativen, Hilfsorganisationen und Künstler*innen in der Hauptstadt ein deutliches Zeichen gegen die Abschottung Europas und die Ausgrenzung von Migrant*innen in Deutschland setzen. Mit einer bundesweiten Parade unter dem Motto „We`ll Come United“ fordert das außerparlamentarische Bündnis, dass jeder Mensch „das Recht auf gleiche Rechte“ hat. Zu den mehr als 100 aufrufenden Gruppen und Organisationen gehören u.a. Organisationen wie medico International, Attac Deutschland, die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, die Flüchtlingsräte aus fast allen Bundesländern, der Republikanische Anwältinnen und Anwälteverein (RAV) sowie zahlreiche migrantische Gruppen.
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Ready or Not: Newsletter #1

Hallo an alle Unterstützer*innen,„Wir sind mehr, als wir denken…“ heißt es in unserem Aufruf zu „We’ll come united“. Die transnationalen Aktionstage ab dem 2. September und die große Parade vor der Bundestagswahl in Berlin am 16. September bieten die große Chance, dass die antirassistische Bewegung in ihrer ganzen Vielfalt einen gemeinsamen Ausdruck findet. Dass wir gemeinsam laut werden, dass unser Pol für ein offenes Europa, für Bewegungsfreiheit und für gleiche Rechte lebendig ist und bleibt. Und vor allem dafür, dass all die, die keine Stimme und keine Partei haben, ein großes und unüberhörbares Signal in den Wahlkampf senden.

Jetzt seid Ihr gefragt. “Ready or Not: Newsletter #1” weiterlesen

Solidarity Cities

Einladung zum nächsten Netzwerktreffen Solidarity Cities
am Samstag, dem 15. Juli 2017 in Berlin
von 11.00 bis 21.00 im Gemeindesaal in der Nostitzstrasse 6-7
im Rahmen der Welcome United Aktionskonferenz;

„Kernzeit“ für Solidarity City Treffen: 13.00 bis 19.00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit laden wir Euch ein zum nächsten Netzwerktreffen der Solidarity Cities in Berlin und dieses Treffen findet im Rahmen einer Aktionskonferenz von „We`ll Come United“ statt, siehe die übergreifende Einladung im Anhang.
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Wie können wir Abschiebungen nach Afghanistan stoppen

Wie können wir Abschiebungen nach Afghanistan stoppen-
Netzwerktreffen am 15. Juli in Berlin
im Zusammenhang mit der Aktionskonferenz von We‘ll Come United von 11 bis 21 Uhr
im Gemeindesaal Nostitzstrasse 6-7 in 10961 Berliner

Wir verurteilen die Abschiebungen nach Afghanistan und haben unseren Protest in den letzten Monaten an verschiedenen Stellen sichtbar gemacht: Afghanistan ist nicht sicher! Stoppt die Abschiebungen! Jede Abschiebung ist eine zu viel!

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