We`ll Come United – Newsletter #5
14. September 2017

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Intro: Liebe Freund*innen!Pressekonferenz“6 Minuten-Gute-Gründe”-ClipUnsere Aktionstage Anreise und AnkunftAuftaktDie RouteZwischenkundgebungAbschlussDie 19 MotivwägenDie AbreiseSpenden!PressespiegelVideo, Foto, Kontakte, social mediaNach der Parade: Can’t Stop Moving

 


Liebe Freund*innen!

Nur noch zwei Tage bleiben! Keine Zeit für lange Reden. Hier kommen unsere letzten Updates, kurz und knapp, denn wir können es kaum abwarten Euch zu sehen – an unserem gemeinsamen großen Tag!

Ihr werdet Redebeiträge von SeaWatch und Jugend Rettet zur Seenotrettung am Mittelmeer hören, von No Stress-Tour zur Situation in Lagern, von Anne Wizorek zu Feminismus und Antirassismus, von Berliner Willkommensinitiativen zur politischen Lage zwei Jahre nach dem „Sommer der Migration“, von Schüler*innen gegen Abschiebungen, von Communities aus Afghanistan, Irak, Oromo, Syrien …
Es wird Musik geben von Sookee, von Irie Révoltés, von faulenzA, von Pyro One, von Matondo, vom Pudel Club Hamburg, es wird HipHop, Techno und Reggae, Radio, Tanz- und Singmusik geben. Schnürt Eure Tanzschuhe, ölt Eure Stimmbänder!
Es wird Theater, Tanz, Kunst geben, es werden Mauern eingerissen und Konfetti verteilt. Für ein paar Stunden wollen wir unsere Träume und Wünsche regenbogenbunt und laut auf die Straße bringen – damit unsere Forderungen nach gleichen Rechten für alle und nach einer solidarischen Zukunft Wirklichkeit werden.

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Pressekonferenz

Am 13. September fand in Berlin unsere Pressekonferenz statt – gemeinsam mit SeaWatch, medico international, alle bleiben!, commUnity carnvial und We’ll Come United.

Unsere Pressemitteilung dazu und die O-Töne aus der Pressekonferenz findet Ihr unter Aktuelles auf unserer Website.

Einen Videomitschnitt findet Ihr auf unserem Youtube-Channel. Website.

Erreichbar sind wir für alle Anfragen unter presse@welcome-united.org

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Sechs Minuten geballte Gründe, gemeinsam auf die Straße zu gehen: Von der Kriminalisierung der Seenotrettung über die EU-Afrika-Politik, von der Diskriminierung der Roma über die Situation von Migrant*innen in Deutschland.
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Unsere Aktionstage

Seit dem 2. September finden in zahlreichen Städten Deutschlands und Europas unsere Aktionstage statt. Die Übersicht findet Ihr in unserem Kalender und jede Menge bunter Bilder dazu findet Ihr in unserem Fotoalbum.

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Anreise und Ankunft

Alle kommen – von überall. Eine – inzwischen ganz schön lange – Liste der Busse und die Kontaktadressen findet Ihr auf unserer Seite – ebenso wie eine Mitfahr- und Schlafplatzbörse.
 
Die Busse werden an der Lüneburger Straße/Ecke Alt-Moabit ankommen – direkt am Auftaktort.

Wenn Ihr mit den Zügen kommt: vom Berliner Hauptbahnhof sind es nur fünf Minuten zum Auftaktort.

Bei dringenden Fragen zur Anreise könnt Ihr uns anrufen unter +49 1575 529 099 8.

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Auftakt

Wir starten 9:30 Uhr mit dem Aufbau der Wagen direkt vor dem Innenministerium (Alt-Moabit 140, Zufahrt über Lüneburger Straße)

Ab 10:00 Uhr werden wir die ersten Buskonvois aus dem gesamten Bundesgebiet und die Zugreisenden begrüßen.

Um 11:00 Uhr beginnt unser Carnival-Vorbereitungscamp, bei dem alle herzlich eingeladen sind, beim Schmücken, Dekorieren, Malen, Basteln, Vorbereiten mitanzupacken.

13:00 Uhr ist der offizielle Auftakt der Parade ebenfalls direkt vor dem Bundesministerium des Innern

Die aktuellsten Informationen findet Ihr auf den letzten Metern auf Facebook.

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Die Route

Wir gehen vom Bundesministerium des Innern über das Regierungsviertel, durch Mitte nach Kreuzberg – zum Oranienplatz. Der Weg führt an einigen wichtigen Orten vorbei: Berliner Hauptbahnhof, Bundestag, Bundesministerium für Bildung, FDP-Zentrale, Humboldt Universität,
Gorki-Theater, Humboldt-Forum, Rotes Rathaus und einigen mehr.Die genaue Route lautet: Alt-Moabit 140 (BMI – Auftaktkundgebung), Rahel-Hirsch-Straße, Hugo-Preuß-Brücke, Kapelle-Ufer, Reinhardtstraße, Friedrichstraße, Ziegelstraße, Tucholskystraße, Ebertbrücke, Geschwister-Scholl-Straße, Universitätsstraße, Dorotheenstraße, Am Kupfergraben, Bodestraße, Am Lustgarten, Schloßplatz, Karl-Liebknechtstraße, Spandauer Straße, Mühlendamm, Fischerinsel, Neue Rossstraße, Annenstraße, Heinrich-Heine-Straße, Prinzenstraße, Moritzplatz, Oranienstraße,
Oranienplatz (Abschlusskundgebung).

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Zwischenkundgebung

Wir werden eine gemeinsame Zwischenkundgebung mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sowie dem „What the Fuck?“-Bündnis am Lustgarten/Humboldt-Forum abhalten. Beide Netzwerke rufen an diesem Tag zu Protesten und einer Gegendemonstration gegen den antifeministischen „Marsch für das Leben“ aufruft. Weitere Infos hierzu findet Ihr unter in der Pressemitteilung zu den geplanten Aktionen.

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Abschluss

Den Tag und den gemeinsamen Abschluss werden wir zwischen 17:30 und 20:00 am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg feiern – mit Redebeiträgen von We’ll Come United, vom Berliner Bündnis gegen Rechts und vom What the Fuck-Bündnis sowie einem Abschlusskonzert, organisiert in Kooperation mit dem Berliner Bündnis gegen Rechts. Es werden spielen: Mal Élevé von Irie Révoltés, Renovatio (antirassistischer Hiphop aus Athen) und weitere Künsterinnen.

Alle aktuellen Infos zum Konzert findet Ihr auf Facebook und unserer Homepage.

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Die 19 Motivwägen

Ja, das wird eine richtige Parade – mit 19 Trucks, die derzeit voller Tatendrang und auf Hochtouren an vielen unterschiedlichen Orten designt, vorbereitet, gebaut und geschmückt werden. Redebeiträge, Musik und Performances werden einmal noch geübt und dann sehen wir den Auftritt von:

  • BRISER LES CHAÎNS MENTAL von borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und Corasol
  • SPACESHIP SOLIDARITY by Lampedusa in Hamburg, members of Recht auf Stadt – never mind the papers, Hazara Kultur Verein Hamburg
  • FERRIES NOT FRONTEX by Watch The Med – Alarmphone, Sea-Watch and Jugend Rettet e.V.
  • DE-WALLING THE WORLD von 18591km
  • OROMO COMMUNITY mit Oromo Community Groups
  • WE ARE HERE BECAUSE YOU ARE THERE mit Theater X / JugendtheaterBüro Berlin
  • BLEIBISTAN von Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan
  • RECHT AUF STADT – NEVER MIND THE PAPERS Lübecker Flüchtlingsforum e.V.
  • WOMEN EMPOWERMENT mit international women space, Women in Exile & Friends, Trixiewiz e. V.
  • BILDUNG FÜR ALLE mit Jugendliche Ohne Grenzen
  • SOLIDARITY CITIES mit Solidarity City Network, Freundlicher Mob
  • KASHMIR mit Kashmir Groups Berlin
  • ALLES ALLEN von Alles Allen
  • NO DUBLIN mit Osnabrück Sudanese Community, Refugees For Change, Lampedusa in Hanau
  • CITY PLAZA – mit former City Plaza Inhabitants, Welcome to Europe, Refugee Accommodation and Solidarity Space City Plaza
  • NO STRESS TOUR mit No Stress Tour
  • YOU CAN’T BREAK US by We are born free – mit Empowerment radio, We will rise, Corasol, MAP Football Group, alle bleiben!, Bündnis gegen Rassismus
  • FEMINISTISCHES NETZWERK mit Transinterqueer e.V., sookee, Anne Wizorek, i,Slam, BesD – Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. und vielen mehr
  • WAGEN DER FLÜCHTLINGSPOLITISCHEN INITIATIVEN mit Kreuzberg hilft, Willkommen im Westend, Moabit hilft e.V., Bündnis Neukölln und Willkommen in Lichtenberg
  • HEDONISTS INTERNATIONAL, die Berliner Sektion
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Die Abreise

Wir beenden unseren Tag gemeinsam mit einer Abschlusskundgebung und einem Konzert auf dem Oranienplatz. Eure Busse werden auf Euch ab 19:00 in Laufnähe (20 Minuten) am Ostbahnhof warten (Koppenstraße/Erich-Steinfurth-Straße). Am Ostbahnhof wird es ein Team geben, welches ab 19:00 dort allen hilft, den richtigen Bus zu finden. Die genauen Abfahrtszeiten solltet Ihr jeweils mit Euren Reisegruppen abklären.

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Spenden!

„Buy the ticket, take the ride“ – das soll für jeden möglich sein an diesem Tag. Spendet für unsere Soliticket-Kampagne – jeder Penny zählt!

… oder direkt auf das Spendenkonto:

Kontoinhaber: borderline-europe
IBAN: DE81 4306 0967 4005 7941 01
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank
Stichwort: welcome united 

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Pressespiegel

Einige der Medienberichte zu unseren Aktionstagen und zur Parade am Samstag:

Taz „Karneval der Flüchtlinge“ Printausgabe 14.09.17
Neues Deutschland Tanzen für Willkommenskultur 14.09.17
Junge Welt Protest gegen Lebensschützer 11.09.17
OP-online Vereint im Protest 11.09.17
Frankfurter Rundschau Für Solidarität mit Flüchtlingen 07.09.17

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Video, Foto, Kontakte, social media

Wir freuen uns über alle, die am Tag selber Fotos und Videos machen.

Nach wie vor: Kommt uns auf Facebook besuchen unter WelcomeUnited – liked und teilt die Seite, ladet Eure Freunde für die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ein!

Lernt uns kennen auf unserem YouTube-Kanal „Welcome United“.

Und folgt #WelcomeUnited für aktuelle Infos rund um die Parade bei Twitter! Postet Eure Bilder von Aktionstagen, Truck-Aufbau und Buskonvois!

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Nach der Parade:
Can’t Stop Moving

Danach geht es weiter, für uns alle gemeinsam. Die Parade ist kein einmaliges Event, es sind in diesem Sommer viele alte und neue Netzwerke gewachsen, stärker und fester geworden – und vielerorts auch neu entstanden. Unsere Fragen sind dringender, denn je. Deshalb geht es am 4.-5. November in Berlin mit einem bundesweiten Treffen zur Auswertung und Planung weiterer Zusammenarbeit weiter. Eine ausführliche Einladung folgt bald.


Wir freuen uns auf Euch und diesen Tag!

Solidarity will win!

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„Wir werden zeigen, dass wir eine Stimme haben, auch wenn wir nicht wählen dürfen!“

Pressemitteilung des Welcome United-Netzwerks anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur Parade am 16. September

Der Wahlkampf neigt sich dem Ende entgegen – und die konservativen Innenminister versuchen, sich auf den letzten Metern auf dem Rücken von Flüchtlingen und MigrantInnen zu profilieren. Sogar in das Bürgerkriegsland Afghanistan wird nun wieder abgeschoben. Gegen diesen Rechtsruck will ein breites Netzwerk ein deutliches Zeichen setzen. Unter dem Motto „We`ll Come United – Fighting for social rights!“ fordert das außerparlamentarische Bündnis „das Recht auf gleiche Rechte“. Zu den mehr als 100 aufrufenden Gruppen und Organisationen gehören u.a. medico international, Attac Deutschland, die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, die Flüchtlingsräte aus fast allen Bundesländern, Willkommensinitiativen, der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) sowie zahlreiche linke und migrantische Initiativen.
“„Wir werden zeigen, dass wir eine Stimme haben, auch wenn wir nicht wählen dürfen!“” weiterlesen

„We’ll come united“ – Wahlkampf von Unten: Bundesweite Parade in Berlin – für gleiche Rechte und gegen Abschiebungen

Pressemitteilung 29. August 2017

Eine Woche vor der Bundestagswahl will ein breites Netzwerk aus antirassistischen und migrantischen Gruppen, Flüchtlingsinitiativen, Hilfsorganisationen und Künstler*innen in der Hauptstadt ein deutliches Zeichen gegen die Abschottung Europas und die Ausgrenzung von Migrant*innen in Deutschland setzen. Mit einer bundesweiten Parade unter dem Motto „We`ll Come United“ fordert das außerparlamentarische Bündnis, dass jeder Mensch „das Recht auf gleiche Rechte“ hat. Zu den mehr als 100 aufrufenden Gruppen und Organisationen gehören u.a. Organisationen wie medico International, Attac Deutschland, die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, die Flüchtlingsräte aus fast allen Bundesländern, der Republikanische Anwältinnen und Anwälteverein (RAV) sowie zahlreiche migrantische Gruppen.
“„We’ll come united“ – Wahlkampf von Unten: Bundesweite Parade in Berlin – für gleiche Rechte und gegen Abschiebungen” weiterlesen

Ready or Not: Newsletter #1

Hallo an alle Unterstützer*innen,„Wir sind mehr, als wir denken…“ heißt es in unserem Aufruf zu „We’ll come united“. Die transnationalen Aktionstage ab dem 2. September und die große Parade vor der Bundestagswahl in Berlin am 16. September bieten die große Chance, dass die antirassistische Bewegung in ihrer ganzen Vielfalt einen gemeinsamen Ausdruck findet. Dass wir gemeinsam laut werden, dass unser Pol für ein offenes Europa, für Bewegungsfreiheit und für gleiche Rechte lebendig ist und bleibt. Und vor allem dafür, dass all die, die keine Stimme und keine Partei haben, ein großes und unüberhörbares Signal in den Wahlkampf senden.

Jetzt seid Ihr gefragt. “Ready or Not: Newsletter #1” weiterlesen

Solidarity Cities

Einladung zum nächsten Netzwerktreffen Solidarity Cities
am Samstag, dem 15. Juli 2017 in Berlin
von 11.00 bis 21.00 im Gemeindesaal in der Nostitzstrasse 6-7
im Rahmen der Welcome United Aktionskonferenz;

„Kernzeit“ für Solidarity City Treffen: 13.00 bis 19.00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit laden wir Euch ein zum nächsten Netzwerktreffen der Solidarity Cities in Berlin und dieses Treffen findet im Rahmen einer Aktionskonferenz von „We`ll Come United“ statt, siehe die übergreifende Einladung im Anhang.
“Solidarity Cities” weiterlesen

Wie können wir Abschiebungen nach Afghanistan stoppen

Wie können wir Abschiebungen nach Afghanistan stoppen-
Netzwerktreffen am 15. Juli in Berlin
im Zusammenhang mit der Aktionskonferenz von We‘ll Come United von 11 bis 21 Uhr
im Gemeindesaal Nostitzstrasse 6-7 in 10961 Berliner

Wir verurteilen die Abschiebungen nach Afghanistan und haben unseren Protest in den letzten Monaten an verschiedenen Stellen sichtbar gemacht: Afghanistan ist nicht sicher! Stoppt die Abschiebungen! Jede Abschiebung ist eine zu viel!

“Wie können wir Abschiebungen nach Afghanistan stoppen” weiterlesen